Das Rastatter Bruch - ein Altauenrelikt im Wandel der Jahrhunderte

  • Treffpunkt: 18.30 Uhr
  • Rastatt, Oberwaldstraße auf Höhe der Gaskessel; Stichstraße ca. 300 Meter nach Süden; bei Südwestdeutsche Saatzucht
  • Dauer: ca. 2 Stunden

Die Exkursion führt durch das kombinierte Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Rastatter Bruch", dessen feuchte Niedermoorreste sich an der Gestadekante entlangziehen. Dieses Bruchgebiet hat über Jahrhunderte hinweg Veränderungen durch menschliches Wirken erfahren (Besiedlung, Landgewinnung, Rheinkorrektur). Entstanden am Prallhang einer früheren, nacheiszeitlichen Rheinschleife, zählt es zu den Altaue-Gebieten. An alte Sumpfgebiete schließen sich Wiesen, Weiden und Ackerland an. Die Weiden sind Teil einer ökologischen Rinderbeweidung mit Hinterwälder Rindern und das Ackerland wird zum großen Teil von der Südwestdeutschen Saatzucht GmbH zur Pflanzenzüchtung genutzt.

Leitung: Peter Vogler
Veranstalter: Umweltstiftung Rastatt
Weitere Informationen: www.umweltstiftung-rastatt.de