Beobachtungstipps

Im Folgenden finden Sie Tipps, was Sie wo in der Rheinaue bei Rastatt beobachten können. Sie können jeden Beobachtungstipp mit Bildern, textlicher Erläuterung und Karte herunterladen, ausdrucken und damit ins Gelände gehen!

September/Oktober 
Foto © Olaf Possin Nicht nur die Pinguine kommen in die Mauser, sondern auch unsere einheimischen Wasservögel. Das Wort Mauser leitet sich vom lateinischen Wort „mutare“ ab, was so viel bedeutet wie, „tauschen“ oder „ändern“. Hier ist das Abwerfen sowie Neuwachstum der Vogelfedern gemeint. Die Vögel verlieren ihr Gefieder aufgrund der Hormonschwankungen. Der Gefiederwechsel wird außerdem noch verstärkt, aufgrund von Temperatur, Tageslänge oder auch dem Nahrungsangebot. Beobachtungstipp September/Oktober

Foto © Gilles San Martin August 
Fledermäuse lösen bei vielen Menschen zunächst Ängste aus. Ihnen wird beispielsweise nachgesagt, dass sie sich von Blut ernähren. Außerdem gehen sie nachts auf Jagd, wenn der Mensch nicht genau sehen kann, was um ihn herumflattert. Daher sind Fledermäuse Vorbilder für Buchgestalten wie beispielsweise Graf Dracula. Tatsächlich sind aber alle unsere heimischen Fledermäuse völlig ungefährlich - es sei denn, sie werden gefangen und beißen. Wer die posierlichen Tiere einmal von Nahem gesehen hat, wird begeistert sein. Beobachtungstipp August

Foto © Orchi Juli 
Die männlichen Hirschkäfer sind deutlich größer als die Weibchen und stellen mit ihren imposanten kastanienbraunen, geweihartigen Mundwerkzugen die größte, heimische Käferart dar. Überwiegend sind Hirschkäfer in Laubwäldern zu finden, die einen hohen Anteil an Eichen und viele morsche und abgestorbene Bäume haben. Beobachtungstipp Juli

 

 

Foto © Christian Fischer Juni 
Der Laubfrosch ist unser kleinster einheimischer Frosch. Große Augen, tapsige Finger und seine auffallende Färbung  zeichnen ihn aus, machen ihn unverwechselbar und lösen instinktiv Zuwendung aus. Beobachtungstipp Juni

 

 

 

 

Foto © Lukasz Lukasik

Mai 
Die taubengroße Flussseeschwalbe ist gut zu erkennen durch ihre schwarze Haube, die knallroten Füßen und den orangeroten Schnabel mit der schwarzen Verfärbung am Ende. Wenn man leise ist, kann man sie bestimmt auch hören. Ihr Ruf klingt wie ein "kick" oder "kriäh". Beobachtungstipp Mai

Foto © Gramlich April 
Wenn man im Frühling durch die Wälder geht, kann man den Bärlauch mit der Nase „erkennen“: ein leichter Knoblauchduft. Das brachte ihm auch die unterschiedlichsten Namen ein: Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel und  Zigeunerlauch. Beobachtungstipp April

 

 

Foto Graureiher © Björn Kreis März
Der Graureiher ist vo
n Mitteleuropa bis Asien über Afrika eine weit verbreitete Vogelart. Er lebt das ganze Jahr über in Deutschland. Selbst im Winter, wenn viele Vögel nach Süden ziehen, hält der Graureiher die kalten Temperaturen aus. Er wird bis zu 35 Jahren alt. Beobachtungstipp März 

Foto Mittelspecht © Marek Szczepanek Februar 
Mit dem Trommeln verständigen sich die Spechte untereinander. Mänchen versuchen damit Weibchen in ihre bezugsfertige Höhle zu locken oder grenzen ihr Revier ab. Bei all dem Trommeln kommt die Frage auf, warum der Specht eigentlich keine Kopfschmerzen bekommt? Erfahren Sie mehr über die Spechte und wo Sie welche im LFE+-Projektgebiet entdecken. Beobachtungstipp Februar

Foto Krickente © Rainer Deible Januar
Entdecken Sie die Wasservögel im LIFE+-Projektgebiet! In der kalten Jahreszeit kann man auf den Gewässern viele Wasservögel entdecken, die den Winter über in Deutschland bleiben. Teilweise kann man sogar mehr Vögel sehen als im Sommer, weil zahlreiche Gäste aus dem Norden hier ihr Winterquartier aufschlagen oder eine Rast auf ihrem langen Zug in Richtung Süden einlegen. Beobachtungstipp Januar

Foto © Arno Helfer Dezember
Entdecken Sie die dschungelartigen Auenwälder im LIFE+-Projektgebiet! Gerade im Winter prägen die urigen Baumgestalten besonders markant das Landschaftsbild. Ohne Blätter können Sie die alten Weiden mit ihren langen Wurzelbärten oder die knorrigen Stieleichen besonders gut erkennen. Beobachtungstipp Dezember

Foto Eisvogel © Rainer Deible November
Nicht nur an Land gibt es Pflanzen, Sie finden sie auch unter Wasser. Am Rande des Waldgebiets bietet der Riedkanal, der im Rahmen des LIFE+-Projekts naturnah umgestaltet wurde, verschiedenen Unterwasserpflanzen einen Lebensraum. Einer dieser Pflanzen ist der Wasserstern. Wie der Name schon vermuten lässt, sehen die Blätter der immergrünen Pflanze aus wie kleine Sterne. Die Pflanze bildet einen großen grünen Teppich, der fest mit dem Untergrund verankert ist. Beobachtungstipp November

 

 

 

 

Karte mit Übersicht der Exkursionstipps in Druckqualität.